Helmut W. Karl: Portrait

 Helmut W. Karl

Frischer Geist in alte Flaschen


Auf Suche nach neuer Berufung

Das Jahr nach der Auflösung unseres Instituts war recht desillusionierend. Natürlich stand zuvorderst der Unterhalt der Familie - ich hatte Ehefrau und zwei Kinder zu erhalten, daneben war ich immer noch in einem Kampf verwickelt, den ich weder gewollt nach bewusst angezettelt hatte, der mir aber zwangsläufig ein schwerer Klotz am Bein war.

Meine ersten Überlegungen gingen zwangsläufig in die Richtung meiner langjährigen Computer-Expertise. Klar, Computer waren inzwischen ihren Kinderschuhen entwachsen und allgegenwärtig. Würde ich mich hier als versierter Fachmann erweisen können?

Gegen Ende der 80er-Jahre hatten wir im Institut Computer im Einsatz: Für die Schüler hatten wir drei Commodore C64 (eine Legende heutzutage!). Auf einem davon erstellten wir anfangs außerhalb der Unterrichtszeiten auch unsere Aussendungen und Fakturen. Anfang der 90-er Jahre rüsteten wir das Büro mit einem "echten" Computer aus - ein IBM PC/XT unter Windows 3. Für jene unter meinen Lesern, die sich dafür interessieren: Dem folgte bald ein IBM PS/2 mit Microchannel in Turmbauweise mit Magentband-Backup für ein Netzwerk "Windows for Workgroups" unter Windows 3.1 mit DBase-Datenbank.

Schon für den Commodore hatte ich unter "Superbase" unsere gesamte Kundenverwaltung und Finanzbuchhaltung programmiert, die ich für DBase (am IBM PS/2) komplett erneuerte. Auch die Textverarbeitung für das Unterrichtsmaterial und meine Publikationen richtete ich dafür ein und benutzte sie auch reichlich.

Ich verfügte also zumindest über mehr als Grundkenntnisse und einige Erfahrung in der modernen Computerlandschaft. Würde dies mit meinen früheren Erfahrungen reichen?

Erstaunlicher Weise (für mich) schien ich für mehrere Firmen ausreichend qualifiziert zu sein, um nach "Initiativ-" Bewerbung zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Insgesamt vier (große) Firmen luden mich zu Gesprächen ein. Bei einer ging es um Netzwerkadministration, wo sich herausstellte, dass sowohl meine "neuen Erfahrungen" (weil geringfügig) als auch meine "alten" Erfahrungen (weil zwischenzeitlich überholt) gewiss unzureichend waren. Ich selbst erklärte mich zu wenig sicher, den Aufgaben gewachsen zu sein.

Eine andere Firma suchte einen Leiter für ihre neu aufzubauende technische Schulung und gab mir Gelegenheit, ein Konzept ausführlich darzulegen. Es gipfelte sogar darin, dass ich vor mehreren Abteilungsleitern eine Art ad-hoc-Präsentation dessen geben durfte, was dem künftigen Leiter an Aufgaben bevorstehen würde. Die Rückmeldung aller Teilnehmer waren so positiv, dass man mich für den übernächsten Tag zu einem Gespräch beim Personalchef einlud.

Falls Sie je (in den jüngsten 20 Jahren als 50+jähriger Mensch) auf Arbeitssuche waren (oder einen solchen kennen), werden Sie nachfühlen können, wie überraschend glücklich ich mich fühlte.

Ich erschien also beim Personalchef, der mich freundlich begrüßte, etwa 20 Minuten "smalltalk" mit mir führte und dann zur Sache kam: "Sie haben reichlich Erfahrung mit Schulung und Training, nicht wahr?" Hm ... klar, er hatte ja meinen Lebenslauf usw. vorliegen. Dann kam die kalte Dusche, recht überraschend:

Er beugte sich nach einer tieferen Schublade seines Schreibtisches und holte ein Buch heraus, hielt mir seinen Titel hin und fragte mich: "Sind sie DER Herr Karl?" Ich kannte dieses Buch nicht (kann auch heute nicht mehr seinen Titel nennen), und meinte "ich versteh' nicht?" Er blätterte etwas herum und schlug dann ein Seite auf:

Da wurde auf drastische Weise ausgemalt, wie "heimtückisch" so genannte "scientologische Tarnfirmen" an der Zerstörung deutscher Firmen arbeiteten, indem sie diese "infiltrierten". Und als Beispiel für die Brisanz dieser subversiven Aktivitäten durfte ich meine eigene Vergangenheit mit neuen Augen sehen (nach meiner Erinnerung und in meinen Worten):

"Helmut W. Karl wurde bei Lufthansa als Systemprogrammierer an einem neuralgischen Punkt eingeschleust - er hatte in seiner Eigenschaft Zugriff auf die sensibelsten Bereiche des zentralen Computersystems. Aber schon nach weniger als zwei Jahren setzte er sich nach den USA ab, bevor jemand seinen Aktivitäten misstraute. Ob, welche und wie viele Betriebsdaten er an Scientology geliefert hat, blieb unbekannt. Es blieb auch ungeklärt, ob im System geheime Einfallstore eingebaut worden sind."

(Hier wurde von einem Autor etwas zu einer Zeit "vorausgesehen", lange bevor "Trojaner", "Computerviren" und Malware zum IT-Alltag gehörten! Dass das angeführte Lufthansa-System wegen seines Betriebssystems "Omega" zu jener Zeit gegen solche Manipulationen "immun" war, und bis ca 1984 in Betrieb war, weiß der visionäre Autor offenbar nicht.)

Wundert es, wenn ich sprachlos war? Sogar so sprachlos, dass ich nur stotternd versichern konnte, dass es zu keinem Zeitpunkt in meiner Karriere einen Verdacht gegeben hatte, ich hätte irgend etwas in diese Richtung getan, ja nicht einmal im entferntesten daran gedacht.

Der versierte Personalchef interpretierte meine Konfusion "natürlich" als die Reaktion eines gefassten Diebes und malte mir aus, dass er nicht nur seinen Posten, sondern die ganze Firma und ein paar Hundert Arbeitsplätzen gefährde, wollte er mich angesichts dieser "Tatsachen" einstellen.

Diese Erfahrung sollte nicht die einzige bleiben. Weil ich mich mit meinen Erfahrungen (anfangs) nur bei großen Unternehmen beworben hatte, widerfuhr mir ähnliches mindestens zwei weitere Male, bevor ich endgültig erkannte, dass zumindest "diese Schiene" an kein Ziel führen würde. Offenbar existiert unter den Personalchefs ein Netzwerk, in welches "sensible Informationen zu meiner Person" kursierten - falls ich mit einer Bewerbung vorstellig werden sollte.

Meine Bewerbungen bei mittleren und kleinen Unternehmen waren ausnahmslos erfolglos - und ließen meine Zuversicht sinken. Zwar konnte ich mich als "Tagelöhner" für den einen oder anderen begrenzten Auftrag so einiger Maßen über Wasser halten, doch war diese Lösung keinesfalls eine, die ich als "Endlösung" für mich anvisierte. Wenn schon selbständig, dann in einem Bereich, der mir mehr Freude machen würde als "Kaputtes" wieder in Gang zu setzen. So suchte ich weiter, in immer weiteren Kreisen und kam schließlich mit "Marketing" in Kontakt.

Marketing hatte ich ja für mein Institut über viele Jahre betrieben, durchaus erfolgreich, obwohl nicht "ausgezeichnet" - es ist nicht mein Metier. Natürlich war es nur ein kleiner Schritt von "Marketing" zum "Multilevel-Marketing". (Falls Sie mit dem Begriff nichts verbinden, sorgen Sie sich nicht: Es ist nicht wichtig.)

Mein erstes Interesse wurde von einem Unternehmen geweckt, welches professionelle Dienstleistungen über das Web vertreiben wollte. Die Betonung lag wohl auf "wollte", denn es kam nie dazu, obwohl mit Hochdruck "eShops" verkauft werden sollten, welche der einzelne Mitarbeiter als sein "Frontstore" für den Vertrieb der (künftigen) Leistungen kaufen und betreiben sollte.

Zwar war ich immer unzufrieden und ungeduldig, weil mir die Leistung für den Kunden (nicht für den Mitarbeiter!) fehlte ... doch vermutete ich nie einen Schwindel oder Geschäftemacher dahinter, sondern war mir durchaus bewusst, dass die Entwicklung eines solchen Systems einfach seine Zeit in Anspruch nimmt. 1996 schloss ich eine Anzahl "Kollegen" aus diesem Unternehmen zur "Businesspark-Partnerschaft" zusammen, um Synergien zu schaffen und eine zentrale Trainingsmöglichkeit einzurichten.

(Wir kauften die Domain "businesspark.org", welche heute noch als Hosting-Provider und "pensionierte" Trainingseinrichtung operiert.)

Obwohl mir diese Tätigkeit (fast) kein Geld einbrachte, machten die Aufgaben mir Freude - hier vor allem verschiedene Trainingsprogramme, die ich je nach Bedarf entwickelte und ihre Anwendung beaufsichtigte. Solches Training sollte für lange Zeit meine Hauptbeschäftigung als Berufstätiger im Internet werden, denn kurz danach gründete ich "Gratistraining" und kaufte die Domain "gratistraining.com" - das "virtuelle Land", in dem Sie heute diesen Bericht lesen.

Meine Haltung gegenüber der "Firmenphilosophie" änderte sich allerdings, als in einer großen Veranstaltung eine Software für die Mitarbeiter angepriesen und verkauft wurde, welche eMail-Adressen zum Aufbau von Kontaktlisten aus dem Web "ernten" sollten. Die Differenzen zwischen mir (mit den Businesspark-Partnern) und der Firmenleitung wurden brisant.

Obwohl zu jener Zeit das Medium "eMail" noch als recht verlässlich, nützlich und sicher galt, war mir ohne jeden Zweifel klar, dass solch eine Taktik nicht nur dem Medium insgesamt schaden, sondern vor allem großen Schaden für die Reputation der anwendenden Mitarbeiter bringen würde - und natürlich auch dem Unternehmen, das so operierte.

Die recht leidenschaftlich geführte Debatte über diese Frage führte schließlich dazu, mich von jener Firma zu trennen (und meine dort eingebrachte Investition abzuschreiben). Nach und nach trennten sich auch die andern "Businesspark-Partner" von dem Unternehmen und gingen andere Wege.

Auch diese Erfahrung sollte nicht die einzige ihrer Art bleiben. Obwohl ich einerseits das Prinzip "Multilevel-Marketing" als genial und in sich sauber einschätzte, musste ich bald ernüchtert feststellen, dass dieses "geniale Konzept" viel zu oft als Aufhänger und "falsche Flagge" missbraucht wird - was letztlich den schlechten Ruf begründet, den es heute in weiten Kreisen der Bevölkerung und "den Medien" hat.

Insgesamt habe ich mit 5 derartigen Unternehmen versucht, mir ein neues Standbein bzw. eine neue Existenz aufzubauen. Nicht, dass ich bei allen ganz erfolglos geblieben wäre - aber bei keinem war ich bislang mit den Aufgaben glücklich. Im Wesentlichen störte mich allgemein, dass die "Geschäftsmodelle" primär für den "Vertriebsunternehmer" lukrativ dargestellt wurden, der Endverbraucher und sein Nutzen aber nur als Mittel zum Zweck rangierte.

Die Spitze einer solchen "Verirrung" zeigte mir ein "Vertriebsprofi", der mir erklärte, er zahle gerne für ein Säckchen Tee 5 Euro, weil er damit seiner Downline ein gutes Beispiel gebe, und deren Tee-Konsum ihm seinen Wohlstand garantiere. Und er versicherte mir, dass der Weg zur ersten Million über diese 5-Euro-Teebeutel führe.

1998 hatte ich ein US-Trainingsunternehmen gefunden, zu dessen "Philosophie" ich weitestgehend zustimmen konnte. Ich bewarb mich als "Herausgeber einer deutschen Edition" und machte mich daran, deren gesamtes Trainingsprogramm zu übersetzen. Ich fand, es sei eine ideale Ergänzung zu meinem eigenen (selbst entwickeltem) Gratistraining, weil sein alleiniges Ziel es war, versierte "Vermarkter" heranzubilden. Mit meinem eigenem Training als "Anfahrt" würden die durch meine Übersetzung Ausgebildeten (vor allem) nicht mehr auf "linke Angebote" und "faule Versprechungen" hereinfallen. Das US-Unternehmen brachte mit seinen Unterlagen einen Reichtum an Erfahrung ein, von dem jeder Teilnehmer nur profitieren konnte.

Dieses Unternehmen verlangte ein monatliches Abonnement und schüttete etwa 60% der Einnahmen an den Vertrieb aus. Angesichts der Reichhaltigkeit der Trainingsunterlagen fand ich, dass deren Konzept dreifachen Gewinn brachte: Der Endanwender profitierte aus dem vermittelten Wissen und den einschlägig entwickelten Fertigkeiten, der Vertrieb profitierte vom ausgeklügelten Provisionsplan und das Unternehmen profitierte durch eine angemessen gute Gewinnmarge.

Mein Gratistraining erzielte im Lauf seines Bestandes (von 1998 bis 2014) fast 25000 Teilnehmer, das Abonnement-Training (in meiner deutschen Niederlassung von 1999 bis 2009) fast 12000 Teilnehmer und brachte mich in die angenehme Situation, einer Tätigkeit nachzugehen, die mir Freude machte und sich wirklich lohnte. Aber nicht mehr lange ...

Nach etwa eineinhalb Jahren - ca. 2002 - wurde mir bewusst, dass die meisten der schon damals ca. 10000 Teilnehmer niemals die Absicht hatten, das Trainingsangebot auch tatsächlich zu nutzen. Sie waren von ihren "Sponsoren" mit der Aussicht auf "großen finanziellen Gewinn" ohne "persönlichen Arbeitseinsatz" zur Teilnahme "gesponsert" worden. Dementsprechend trat auch eine Erosion ein:

Mein Anliegen war bei der Mehrzahl dieser Personen niemals angekommen - sie lasen, wenn überhaupt, nur die großspurigen Aussendungen ihrer Sponsoren, und fanden es nicht der Mühe wert, die Aussendungen des Trainingsunternehmens auch nur zu öffnen oder das online verfügbare Training zu sichten.

Ich sah den unsicheren Boden meines Unternehmens und plante eine Verbesserung des Systems: Ich wollte nicht mehr "MLM-ler" ansprechen (oder einschreiben), deren Interesse sich mit der Verdienstaussicht erschöpfte und die in Wahrheit überhaupt kein Interesse hatten, "eigenen" Endkunden irgend einen Dienst (oder Mehrwert) zu leisten.

Die Zielgruppe meines Unternehmens sollte in Menschen bestehen, welche ein "eigenes Geschäft im Web (dem Internet)" einrichten wollten - egal, ob dieses ihre eigenen Leistungen oder Produkte vertreibt, oder ob es Leistungen oder Produkte eines Fremdherstellers vertreibt.

Ich hatte also einfach "neue Wege für solide, echte Geschäfte" im Sinn. Mein Unternehmen sollte für diesen Zweck die beste geeignete Infrastruktur, das solideste Informationsprogramm und hilfreiche Hinweise, Lehrinhalte sowie Tipps zur Entwicklung einer unternehmerischen Geisteshaltung bieten. Es ging also darum, die Leistungen oder Produkte dieser Geschäfte "auf den Markt zu bringen" - sie zu vermarkten.

Dieses Konzept realisierte ich 2004 als "MarketingNet", welches bis heute Dienste liefert. Allerdings bin ich damit (und den Erfolgen meiner Kunden) alles andere als zufrieden. Das System liefert mir ausreichend Daten, dass ich erkannte: Mein Anliegen kam bei den Kunden nicht an; ich habe darin versagt, mein klares Verständnis der Notwendigkeiten so zu kommunizieren, das die betroffenen Kunden für sich erkennen, was offensichtlich ist:

Solange man darauf besteht, erfolglose Strategien beizubehalten, muss man mit ihren Ergebnissen leben. Und solange die Einsicht fehlt, dass eine "erfolglose Strategie" niemals "erfolgreiche Ergebnisse" erbringen kann, fehlt es auch am Willen, die erfolglose Strategie aufzugeben und sich zu ändern, sich zu bilden und eine erfolgreiche Strategie zu entwickeln. Damit kam ich wieder auf meine "uralte" Einsicht" zurück: Wir brauchen eine neue Lernkultur!

Rückblickend muss ich sagen, dass ich mir irgendwie als Rufer in der Wüste vorkam: Ich war wie jemand, der Menschen, die ihr Leben lang nur barfuß gelaufen waren und Schuhe als Behinderung beim Laufen empfinden, mit solidem Schuhwerk versorgen will.

Nachdem das US-Trainingsunternehmen (2009) aufgelöst worden war, vertrieb ich dessen Trainingsleistungen zusammen mit meinem Gratistraining. 2014 stellte ich beides ein, um die Domain für ein neues Publikationsprojekt - "neue Geisteshaltung" zu nutzen.

Diese Schilderung nennt in großen Zügen meine Internetaktivitäten, aber auch meinen "Werdegang" zum "Internetunternehmer". Zusammen gefasst verstehe ich mich auch heute als Internetunternehmer, allerdings nicht im Sinn eines Handels- oder Gewerbebetriebes.

Ich habe das Internet als ein höchst potentes Medium kennengelernt, welches so gut wie jede Botschaft auf erstaunlich effiziente Weise weltweit verbreitet. Warum nicht auch eine Botschaft, die nichts mit "Verkaufen" zu tun hat, sondern einfach schlicht nur ein "gute Botschaft" ist?

Mein "neues" Zielpublikum setzt sich aus (geistig) interessierten Menschen zusammen, die für sich die Überzeugung hegen, dass ihr Leben doch mehr "in petto" haben muss, als sie bislang erfahren und genießen konnten. Diesen Menschen will ich eine Alternative bereiten, wie sie viele ihrer bislang versteckt brach liegenden Fähigkeiten entdecken werden.

Um beim Beispiel mit dem Schuhwerk zu bleiben: Ich wende mich an Menschen, die davon träumen, dass sie unabhängig von den Wegen, die sie nehmen (oder die ihnen unterkommen) werden, mit heilen Fußsohlen an den interessantesten und exotischsten Orten ankommen können und werden. Menschen, die ausreichend große Sehnsucht nach solchen Orten und auch genug Fantasie haben zu erkennen, dass man vom Wandern nicht zwangsläufig wunde Füße bekommen muss.

Dieses Bild ist natürlich nur eine Metapher für die geistige Aktivität meines "neuen Zielpublikums":

Tatsächlich werden es Menschen sein, deren Vorstellungskraft groß genug ist, dass sie die Vision haben, man kann aus den herrschenden Beschränkungen ausbrechen; dass sie sich nicht apathisch "den Tatsachen beugen", sondern sich noch genug Fantasie bewahrt haben zumindest im Geiste zu sehen, dass "Unmögliches erreichbar" werden kann.

Ich denke, wer sich ein bisschen umschaut, wird zahlreiche Beweise dafür finden, dass "Unmögliches erreichbar" wurde - man denke nur zum Beispiel an das technische Wunderwerk "Smartphone" oder ein elektrisch betriebenes Auto wie das von Tesla: Noch vor zehn Jahren galten solche Dinge selbst in Fachkreisen als "schier unmöglich!", doch heute gehören sie schon zum Alltag.

Wer oder was ist dafür verantwortlich, wer oder was vollbringt solche "Wunder"? - Es ist der menschliche Geist, und jeder lebende Mensch ist reich damit begabt! Aber nur wenige sind sich ihrer Stärke bewusst.

Zu meinem ehrlichen Bedauern sehe ich: Ein viel zu großer Teil der Bevölkerung (im Westen, und neuerdings zunehmend auch im Osten) ist durch die Wirkung der "Allgemeinbildung" und durch den Einfluss der "Medien" so weit der Vorstellungskraft und Fantasie entfremdet, dass er fest an seine "Beschränktheit" glaubt.

Zu viele Menschen halten Fantasie gar für ein nutzloses Hirngespinst und glauben fest daran, dass alle Innovation nur "der Finanzkraft" - dem Gelde - zu danken sei. Konsequenter Weise kennen sie deshalb nur ein Ziel: Möglichst viel Geld zu verdienen, koste es was es wolle - und sei es das eigene Glücklichsein.

Nun, ich blicke auf über 60 Jahre beruflicher Tätigkeit zurück und habe "vieles erlebt" - nein, Millionär war ich nie, das hat mich nie interessiert. Aber ich habe ein erfülltes, aufregendes und sehr abwechslungsreiches Leben geführt und nie Hunger gelitten. Wann immer in meinem Leben Geld zu einem Mangel geworden war, war es ein künstlich geschaffenes Problem. Und wann immer ich meine Geisteskräfte auf Ziele konzentrierte, die aus der Freude am Leben und aus der Liebe zum Leben geschaffen wurden, war ausreichend Geld da und das geringste Problem.

Allerdings habe ich auch erlebt - und nicht zu sparsam - wie leicht und spielend Geld so manipuliert werden kann, dass es für Menschen zum Problem wird. Ich anerkenne diese Tatsache uneingeschränkt, bin aber ebenso überzeugt, dass es kein natürliches Problem ist - wie etwa ein von Erdbeben oder Unwettern hervorgerufenes.

Ohne mich jetzt in all zu politische Gefilde zu begeben, weise ich nur darauf hin, wessen wir alle in den Jahren 2014 und 2015 Zeuge wurden:

Über das Druckmittel "Geld" und mit seiner Hilfe wurden Tatsachen und die Grundlagen dafür geschaffen, dass in absehbarer Zeit amerikanische (Öl- und Gas-) "Ausbeutungsunternehmen" das dort lebende Volk ihrer Gebiete und Gewässer enteignen werden. Es trifft ein Volk, dem die Menschheit die Idee des "Humanismus" verdankt - und ich gestehe, dass es so aussieht, als würde diese Idee dem des Materialismus komplett unterliegen.

Dennoch bin überzeugt, dass wir da nur den Anschein sehen - nicht aber das, was wirklich am Wirken ist. Denn auch da ist "menschlicher Geist" - allerdings ein auf dem Weg zum Tod bereits weit voran geschrittener - am Werk.

Gelegentlich gerate ich in grenzenloses Staunen: Regierungen setzen die klügsten Köpfe ein, um Waffen zu schaffen, deren Sprengkraft den ganzen Planeten Erde und alles Leben darauf x-mal in nichts als Staub verwandeln kann. Hat es nicht den Anschein, die Einsicht, ein tatsächliche Einsatz solcher Waffen würde auch für sie keinen Ort und kein Volk übrig lassen, das sie regieren könnten, hat sie umdenken lassen?

"Lasst uns, statt den Planeten als Staub in Weltraum zu pusten, ihn lieber so gründlich ausbeuten und das Leben darauf so schwierig machen, dass wir unangefochten bis zu unserem eigenen Tode regieren können. Was schert es uns, wenn dann auch alles andere Leben mit uns endet?"

Doch das wird nicht eintreten - so etwas existiert nur in den beschränkten Hirnen einer geisteskranken, macht-hungrigen Clique. "Regierungen" im eigentlichen Sinn des Wortes gibt es schon lange nicht mehr - nur mehr willige Marionetten gelangen in die zweifelhafte "Ehre", Regierungsaufgaben zu erledigen. In Wahrheit sind diese "Eliten" nur Handlanger jener Clique, die uns alle mit in den Tod reißen will. Doch das wird ihr nur mit jenen gelingen, die ihre wahre eigene Natur "vergessen" haben, weil sie zu intensiv auf deren Gesäusel (Odysseus' "Sirenengesang") lauschten.

Was wir alle brauchen, sind Stricke, mit denen wir wie Odysseus uns davon abhalten können, uns in die Arme der Sirenen zu stürzen. Diese Stricke sind in Wahrheit die "geistigen Bande", die jeder von uns mit dem Leben in sich trägt. Wir brauchen uns nur darauf zu besinnen, wer wir wirklich sind, wo wir herkommen und wohin wir wollen.

Und weil ich glaube, dass ich diese Dinge erfahren habe und fähig bin, "Menschen guten Willens" daran zu erinnern, habe ich dieses Projekt "neue Geisteshaltung" - oder etwas modernistischer "Geisteshaltung 2.0" - ins Leben gerufen. Meine "Lehrausgängen" werden jedem mit ausreichend viel Mut und geistigem Potential helfen, für sich selbst gültige und brauchbare Antworten zu finden:

Wer bin ich wirklich? Wie "groß" und wie stark bin ich wirklich? Wessen bin ich wirklich fähig? Wo komme ich her und wo will ich hin? Über welche "geistige Fähigkeiten" verfüge ich? Und vor allem: Was, zum Teufel, will ich im Leben bewirken?

Nach tradierter Auffassung von Philosophie, Psychologie und Religion sind dies Fragen, die im Bereich der Religion angesidelt sind, weil sie sich jeder "wissenschaftlichen Methodik" entziehen würden. Ja, es gehört viel Mut dazu, sich diesen Fragen zu stellen - vor allem, auf eine Weise, die wir durchaus logisch erfassen können und die uns von religiösen Dogmen beftreit. Und ich habe ich nicht den geringsten Zweifel:

Wer seine gültigen Antworten auf diese Fragen gefunden hat, ist den Sorgen ums Geld oder ums "Auskommen" so weit überlegen, dass er sie "mit Links" vom Tisch fegen kann. Seine ganze Aufmerksamkeit wird dem Vergnügen gelten, das zu bewirken, wofür er auf die Welt gekommen ist. Und dieses Vergnügen kann grenzenlos sein.

Interessieren Sie die hier angerissenen Fragen? Glauben Sie, genug Mut zu haben, sich diesen Fragen zu stellen? Sind Sie sicher, das geistige Potential zu haben, die Antworten, die Sie finden werden, auch zu verarbeiten? Ich warne Sie: Rechnen Sie nicht damit, einen "Privatlehrer" zu bekommen, der ihnen alle Antworten vorkaut!

Auf diese Fragen kann Ihnen kein Guru, kein "Wissenschaftler" und kein "Lehrer" Antworten geben - Sie allein sind die einzig befugte Autorität, diese Antworten zu formulieren! Meine - selbst gewählte - Aufgabe in diesem Vorhaben ist bloß, ihnen einen Weg zu zeigen, auf dem Sie Ihre Antworten finden können!

Vorausgesetzt natürlich, dass Sie diese Antworten suchen! Und natürlich vorausgesetzt, Sie schauen und haben den Mut und die Kapazität, das, was Sie dann sehen werden, auch wahrzunehmen und anzunehmen.

Niemand wird Ihnen sagen können, WAS Sie sehen und wahrnehmen werden, und was Sie davon zu halten haben. Aber es wird auch niemand Ihnen sagen können, wenn Sie etwas, das Sie sehen, "lugnehmen" statt wahrzunehmen - also als etwas anderes annehmen als es in Wahrheit ist. Ja, ... es gehört viel Mut dazu, denn viel zu oft scheint die "gepredigte Lüge" viel leichter verdaulich als die Wahrheit!

Ich habe hier mein Leben geschildert, um Sie mit "Einblicken" zu versorgen, die es Ihnen möglich machen sollten zu entscheiden: Will ich diesem Menschen vertrauen? Kann ich mich auf offenbar gefährlichen Wegen auf eine Wanderschaft begeben, die er mir vorschlägt?

Nur wenn Sie mir ausreichend Vertrauen gewähren wollen - wofür ich Ihnen dankbar Anerkennung zolle, - nur wenn Sie genug Mut und ausreichend Zuversicht in Ihren "gesunden Hausverstand" haben, dass Sie sich nicht leicht in die Irre führen lassen werden, lade ich Sie herzlich ein, mir auf den angebotenen "Lehrausgängen" Gesellschaft zu leisten! [Einschreibung]

Ich danke herzlich für Ihr Interesse und Ihren Besuch und
wünsche Ihnen das Beste!
Helmut W. Karl

Copyright Helmut W. Karl © 2015


Zum Titelbild: Wasser und der weite Horizont bilden gewisser Maßen das Sinnbild für alle Artikel in dieser Sait.

Der Slogan "Geisteshaltung 2.0": In Anlehnung an den Brauch, im Web Entwicklungs­ver­sionen wie z.B. "Web 2.0" anzuführen, steht diese scherzhafte Floskel für die Idee, unser gei­stiges Bewusstsein durch neue Betrachtungen und Überlegungen zu erneuern und aufzufrischen.

Das Motto "Frischer Geist in alte Flaschen" geht auf ein sehr nettes Büchlein "Der Geist in der Flasche" zurück, in dem sich "der Geist" die bewegende Frage stellt "Bin ich eine Flasche oder hab' ich eine?" Mein Gedanke dazu war: Rüttle den Geist, der sich als Flasche sieht, auf und gib ihm ein frisches Leben!

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Copyright dieser Seite Helmut W. Karl (Impressum), Text publiziert 24Sep2015 & letzte Änderung: 19Okt2015.