Helmut W. Karl: Portrait

 Helmut W. Karl

Frischer Geist in alte Flaschen

Jung, unerfahren, erwachsen

Nach abgeschlossener Berufsbildung und - natürlich nur gleichnishaft - vier Jahren "auf der Walz" (https://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/arbeit/handwerk/walz.jsp) war ich in einer Anstellung angekommen, die mein volles Interesse und im gewissen Sinn auch meine Liebe hatte. Sie stellte mich vor willkommene Heraus­forderungen und ermöglichte mir mit dem resultierenden Einkommen ein "recht gutes Leben".

Rückblickend halte ich für bemerkenswert, dass mir in dieser Zeit ein recht interessanter Zusammenhang bewusst wurde: Obwohl das "Schulsystem" die Entwicklung des Kindes in 4-jährige Abschnitte teilt, hatte ich das Gefühl, dass meine persönliche Entwicklung in 7-jährigen Zyklen erfolgte. Bis zum 7. Lebensjahr war ich in jeder Hinsicht Kind, bis zum 14. war ich in allen Belangen "Jugendlicher" und bis zum 21. Lebensjahr "Heran­wachsen­der", danach eindeutig Erwachsener. Und auch hier erkenne ich ungefähr 7-Jahreszyklen, in denen sich meine geistige Entwicklung zur Reife vollzog.

Beruflicher Aufstieg

In beruflicher Hinsicht erlebte ich als Erwachsener eine kontinuierliche Steigerung - die Herausforderungen des Wissens und Könnens sowie die Anforderungen an meine Leistungs­bereitschaft wurden größer, mein Einkommen wuchs - ich war so richtig in meinem Element. Begonnen hatte diese Epoche mit der Anstellung beim DV-Zweig der Remington Rand Corporation als Wartungstechniker für Lochkartenmaschinen. (Ja, 1962 waren Lochkarten DER Datenträger in der Datenverarbeitung!) Und diese Maschinen erfuhren eine rasante Entwicklung, mit ebenso rasant steigenden Anforderungen an die Techniker.

Schon während meiner drei Monate dauernden Einschulung in Frankfurt/Main, in deren Verlauf uns "neuen Technikern" die ganze Palette der vorhandenen elektro-mechanischen Geräte zur Datenverarbeitung nahe gebracht wurde, brachte Remington UNIVAC die erste "kompakte" EDV-Maschine, eine "UNIVAC 1004" (http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Automatic_Calculator) heraus. Es war in jeder Hinsicht ein früher, aber "wirklicher" Computer.

Offenbar wegen meiner Kenntnisse und meines überdurchschnittlichen Interesses wurde mir angetragen, mich zum Instruktor für diese Maschine auszubilden. Es gab keinerlei Unterlagen, außer den "Schaltplänen" (d. h. "Stromlaufplänen") der Steckmodule. Anhand dieser Schaltpläne mussten wir - drei ausgewählte Techniker - uns autodidaktisch die Funktionsweise der Maschine erarbeiten und innerhalb eines Monats die ersten drei Lehrgänge für je 24 neue Techniker auf die Beine stellen. Meine Güte ... war ich in meinem Element!

Als Instruktor tätig zu sein, mit meinen damals 23 Jahren vor je 24 Fachschultechnikern und -ingenieuren (allesamt älter als ich,) unterrichtend zu stehen war genau das Richtige für mich: Hohes Verantwortungsniveau und hohe Leistungsbereitschaft sowie die Heraus­forderung, als junger Mensch die Verständnisschwierigkeiten "meiner Studenten" mit ziemlich unterschiedlichem Kenntnisstand erfolgreich zu meistern, brachte mir große Befriedigung. Und ja, ich denke, ich habe gute Arbeit dabei geliefert.

Rückblickend kann ich feststellen, dass die Auseinandersetzung mit diesen Verständnis­problemen mich möglicher Weise am meisten fesselte. Die Arbeits- und Funktionsweise des "menschlichen Denkens" war mir in vieler Hinsicht ein Rätsel, das ich um jeden Preis lösen wollte. Die Funktionsweise eines Computer zu ergründen, war dagegen fast leichtes Kinderspiel - aber doch irgendwie ähnlich!

Schon während der Tätigkeit als Instruktor und danach für etwa zwei Jahre war ich als "Feuerwehrmann" in Deutschland unterwegs, um ausgefallene Maschinen wieder in Gang zu setzen, welche der Techniker am Ort nicht reparieren konnte. Im Verlauf meiner Karriere bearbeitete ich als "Systemtechniker" nach der 1004 diverse (frühe) Computer in Deutschland: Die UNIVAC 120, die 418, UNIVAC III, und die 1107 und 1108 auch in diversen europäischen Ländern.

Hermann Wiegand (li) und Helmut W. Karl an der UINVAC 494-Konsole
Dass die angeführten Computer kaum einem Leser irgend etwas sagen werden, ist mir durchaus bewusst. Weil es aber durch­wegs Maschinen waren, die "Computergeschichte ge­schrie­ben" haben, und ich ganz vom Anfang dieser Entwicklung an als "Zeitzeuge" in direkten Kontakt gekommen bin, scheint es mir vertretbar, sie anzuführen.

Mit der UNIVAC 494MP (MP steht für "Mulitprozessor") erreichte ich schließlich meinen Kulminationspunkt. Es war eine Anlage größer als drei Tennisplätze voller teurer Elektronik. Meine Aufgabe in diesem Projekt war die Planung, die technische Aufbauleitung sowie die Leitung und Koordination der Wartung des ersten weltum­span­nenden Datenfernübertragungs-Netzwerks in Europa. Beruflich war ich auf jener Ebene angekommen, von der ich als Fachschüler geträumt hatte.

Feste Partnerschaft und Familiengründung

In der Zeit meiner Tätigkeit als Instruktor in Frankfurt hatte ich ein bezauberndes Mädchen kennen gelernt und mich im Lauf der Silvesternacht 1963 in sie verliebt. 1966 heirateten wir, 1967 wurde unsere Tochter geboren, 1971 wurde die Ehe einvernehmlich geschieden. Ich führe dies hier nur aus Gründen der Chronologie an, denn die eigentlichen "Lehren" dieser Zeit fallen in die nächste 7-Jahres Epoche meines Lebens. Meine Frau wollte nicht länger mit mir zusammenleben, sie liebte es leger, ich trug ständig Anzüge mit Krawatte. Sie sah zunehmend in mir so etwas wie den Prototypen das "kalten Verstandesmenschen", der ihr Angst machte.

Mein persönliches "Problem" und so etwas wie eine "harte Lebensschule" war die gewaltige Diskrepanz zwischen meiner beruflichen und gesellschaftlichen Entwicklung, und den in der Ehe ständig wachsenden Problemen der Partnerschaft (hier spreche ich wieder von der Zeit bis zum 28. Lebensjahr).

Ich war völlig sicher, dass ich meine Frau (und später unser Kind) über alles liebte, und dass ich bereit gewesen wäre, (fast) alles für meine Familie zu tun - ausgenommen, meinen Beruf aufzugeben. Ich wäre mir ohne diesen Beruf völlig - ganz und gar - degradiert vorgekommen, er war irgendwie die Garantie für mein Sein. Ich habe es oft in Betracht gezogen, wusste aber, dass ich dazu nicht fähig war. Ich wäre mir nutzlos, wertlos und "unsozial" vorgekommen - es wäre mir nichts geblieben, worüber ich hätte "stolz" sein können. Meinte ich damals ...

Beruflich war ich öfter in den USA, hätte auch meine Familie mitnehmen können, aber mein Frau wollte das nicht. Ich erinnere recht lebendig einen Morgen am "north rim" (die nördliche Felskante) des Grand Canon: Das Erlebnis der aufgehenden Sonne und wie ihre Strahlen den Nebel in der Schlucht lichteten, bis fast 1800 m senkrecht unter mir das silberne Band des Colorado River herauf leuchtete, war überwältigend.

Hinterher - und oft auch nach Besuchen verschiedener Nationalparks in Utah und Colorado - war ich den Tränen nahe bekümmert, dass ich diese erhebenden Naturwunder nicht gemeinsam mit meinen Lieben erleben konnte. Manchmal haderte ich mit mir und schimpfte mich Verräter an der Sache meiner Familie - aber nicht, weil ich beruflich verreist war, sondern weil ich etwas so Erhebendes, was ich viel lieber meiner Frau und Tochter gegeben hätte, alleine erlebte.

Religiöse Fragen kommen auf

In den USA war ich (berufsbedingt) in Kontakt zu Mormonen gekommen, es gab sehr interessante Gespräche und Erlebnisse. Das brachte mich wieder (zurück in Deutschland) zur Beschäftigung mit der Bibel. Dann machte ich Bekanntschaft mit Hare Krishna, (Name des Gurus ist mir entfallen) und auch mit dem Buddhismus ... dessen Lehre und Lektüre der Baghadavita fand ich interessant. Auch mit Autogenem Training, dem Tao und Yoga befasste ich mich - fand aber nirgends eine "geistige Heimat", obwohl ich überall viele Denkanstöße bekam und meine spirituellen Neigungen gestärkt fand.

Die Ehe in dieser ersten Zeit des Erwachsenseins war für mich als Mensch (als individuelles Wesen) eine einzige Katastrophe - für meine Frau wohl ebenso. Der Beruf und meine Erfolge waren nur noch ein Ausgleich, ich hatte das Gefühl, ohne die resultierenden Begleiterscheinen des Berufs wäre ich möglicher Weise zerbrochen. Mit 25 rauchte ich 50 bis 70 Zigaretten und trank (abends) gewiss eine Flasche Wein am Tag, war aber trotzdem (an freien Tagen) nur recht selten betrunken und niemals arbeitsunfähig.

Im Zuge der Vorbereitung als Katholik auf eine "Mischehe" hatte ich erkannt, dass "der Kirche" ihre Regeln und "Gesetze" absolut(istisch) wichtiger waren, als das Gewissen und die persönliche Integrität ihrer "Gläubigen". Ich setzte mich mit der Bibel auseinander und kam zum Schluss, dass "mein Glaube" und ich selbst als "spirituelles Wesen" keine Ver­waltung (in Form einer "Kirche") brauchte, um ein glückliches Leben zu finden.

Keine "Amtsperson" der Kirche hatte je irgend einen Beitrag zu Lösung meiner (geistigen) Probleme leisten können. Mich an "Gottes Wort" oder "das ewige Leben" zu ermahnen hatte mir kein einziges Mal geholfen. So war es mir nicht schwer gefallen, mich von der katho­li­schen Kirche nicht bloß oberflächlich zu trennen.

Die bohrende Frage "was geht im Menschen vor?"

Weil ich nicht ergründen konnte, was die Probleme in der Ehe schuf, verschlang ich jede Menge "psychologischer Literatur" - alles, was mir irgend wie in die Hände kam, kaufte und las ich ... ohne Erfolg. Von Psychologie fühlte ich mich verraten, im Stich gelassen. Sie lieferte mir jede Menge - oft in sich widersprüchliche - Erklärungen von Phänomenen, aber keine brauchbare Hilfe.

Ich las Freud, Adler, Reich ... kam darüber auch auf Soziologie, las die Größen der "Frank­furter Schule" (übrigens auch den alten Marx), fand aber (außer einigen Hoffnungsfunken bei W. Reich) nichts, was für mich wirklich schlüssig war. Freud, Adler und die Frankfurter schrieben zwar klug, aber mir schien, dass sie vor lauter Wissenschaft oder "Gesellschaft" den Menschen nicht mehr sahen. Ihre Ansichten mochten der Wissenschaft dienen, mir, dem betroffenen Menschen, halfen sie nichts. Irgendwie tat ich dies alles in den gleichen Topf wie die "Kirche".

Seltsam ... meine Frau klagte, dass ich vor lauter Technik den Menschen nicht mehr sähe und da war ich nun und urteilte über andere in gleicher Weise. Wie konnte ich mir darauf einen Reim machen? Nein, ich sah keinen.

Von den "europäischen" Größen fand ich mich nur von W. Reich irgendwie verstanden - er schrieb (als einziger!) ganz klar, was ich selbst (als mein Mensch-Sein) empfand, ungefähr so: "Ohne Ausnahme zeigte sich bei allen Patienten im Zuge der erfolgreichen Therapie, dass sie im Kern ihres Wesens soziale, liebenswerte Individuen sind." Ja, genau das war mein Empfinden, auch wenn der "Augenschein" etwas anderes offenbarte. Ich meinte, meinem Empfinden mehr vertrauen zu können als dem "Augenschein", und Reich bestärkte mich darin.

Reflexionen über die eigenen Fähigkeiten

Oft kam ich in meinen Gedanken auf die Herausforderungen zurück, mit denen ich während meiner Instruktor-Tätigkeit konfrontiert war. Ich konnte klar "analysieren", dass ich durch­aus so "einfühlsam" und "gut beobachtend" war, um die meisten aufkommenden "mensch­lichen Probleme" gut zu lösen, oder zumindest mit ihnen so umzugehen, dass sie nie zum Konflikt führten. Im Partnerschaftlichen aber gab es Konflikte, die ich einfach nicht verstand ... ich konnte oft nicht einmal erkennen - noch viel weniger verstehen! - WORIN ein Konflikt (eigentlich die meisten) bestand.

Warum war mir im Verhältnis zu einer Person, die ich aus ganzem Herzen liebte, nicht möglich zu sehen, was ich bei Außenstehenden zwar nicht mühelos, aber doch sicher konnte?

Einen Grund glaubte ich gefunden zu haben, der aber auch keine Lösung eröffnete. Ich erkannte mich als jemand von im Grunde konservativer Geisteshaltung. "Konservativ" meine ich hier nicht im politischen Sinn, sondern in einem lebendigen Kontext: Ich neig(t)e zur Wahrung, zum Schutz, zur Förderung von allem, was ich gut, lebensnah und förderlich erkenne. Ja, ich wollte stets das, was ich als "Wert" betrachtete, bewahren und schützen, es fördern und mich dafür auch einsetzen, war sogar bereit, dafür mehr als "billig" zu geben.

Meine Frau aber war eher "progressiv"; das was ich als Werte erachtete, zählte für sie wenig, sie dachte "praktischer" - und das hieß zum größten Teil "gesellschaftskritisch". Alles (politisch) "Konservative" war ihr zuwider, etwas als konservativ zu bezeichnen hatte fast den Charakter eines Schimpfwortes für sie.

Gesellschaftskritisch war ich auch. Längst hatte ich mich von den sogenannten "bürger­lichen" und "religiösen" Werten verabschiedet und - dank W. Reich - zu einem "Zentralwert" für mich gefunden, das war für mich "das Leben" an sich. Meine Kritik war aber nicht "umfassend" oder "total", ich konnte mich z.B. nie zum "Grundsatz" "mach kaputt was dich kaputt macht!" bekennen. Ich war zu sehr Techniker und operierte nach dem Prinzip "eliminiere was das System stört, finde heraus, was dem System fehlt und stelle es wieder her" - doch das führte zu endlosen Konflikten.

Das Wesen der eigenen Bestrebung wird klarer

Mit allem was ich lieb(t)e, streb(t)e ich nach Einvernehmen, Einverständnis, einer Meinung sein, weitest gehendes Verstehen; ich streb(t)e nach Nähe, ein und denselben Raum einzunehmen, alle Grenzen abzubauen, alles Trennende zu eliminieren. Ich wollte (d.h. will immer noch) zum Wohlergehen, zum bestmöglichen Fortbestehen beitragen. Liebe war (und ist) für mich (unter anderem) das Gegenteil, die "Gegenströmung", zum "Begehren", das in unserer Kultur meistens unter "Liebe" verstanden wird.

Ich finde es sehr interessant und aufschlussreich, dass wir im Deutschen kein eigenes Wort für die verschiedenen Ausprägungen von Liebe - außer ausge­rech­net die "Affenliebe" ;) - haben und dass unsere Kulturkreis Nacktheit gewöhn­lich missbilligt: Als Nackter begibst du dich jeder "Bedeckung", d.h. Ver­klei­dung, "Tarnung". Rückblickend finde ich, dass wir als Eheleute meiner Vor­stellung von Liebe (wie oben) nur im Urlaub so nahe kamen, dass ich mich "geliebt fühlte" - wir verbrachten diese Zeit fast immer nackt am Meer.

Falls ich mich nicht sehr irre, waren wir - meine Frau und ich - uns nur in einer Ansicht einig: Im meisten, was Alexander S. Neil über Erziehung ("... in Summerhill") schrieb, fanden wir uns einig. (Nun ja, wir hatten beide Erziehung, wenngleich auch sehr sehr unterschiedliche, genossen und waren überzeugt und auch einig, dass man Kinder nicht auf solche Weise erziehen dürfe. Hier gab es Übereinstimmung, aber keine Lösung für unser Problem. Vielleicht hätte ein Psychiater Hilfe geboten, aber wir waren beide der festen Überzeugung "ich bin doch nicht geistesgestört" - also kam so etwas für uns einfach nicht in Betracht.

Das Fazit für's Leben

Natürlich habe ich in diesen Jahren sehr sehr viel gelernt, aber nichts, das ich heute in einen oder zwei Sätze fassen könnte. Was ich aber verhältnismäßig kurz fassen kann, ist eine Einsicht, die ich auf meinen eigenen Irrwegen dieser Zeit gewann:

Wir (damit meine ich praktisch alle Menschen unseres Kulturkreises) lernen durch Schul­unterricht vieles, um uns "auf das Leben in diesem Kulturkreis" vorzubereiten und er befähigt uns in engen Grenzen auch dazu. Um dies zu erreichen, müssen wir aber viel - sehr viel! - von unseren "angeborenen Werten" opfern.

Es heißt, die Schule müsse einen Beitrag "zur Sozialisierung der Kinder" leisten ... und die religiöse Erziehung ist auf "Unterordnung" (gewiss, in erster Linie unter die Herrschaft Gottes, aber "Herrschaft" wird leicht weiter ausgelegt!) angelegt und stellt dem Individuum seine "Sündhaftigkeit" in den Vordergrund.

Unsere Schulgesetze (und Unterrichtspraxis) haben eine "gesellschaftliche" Aufgabe, keine "lebens-orientierte"; sie haben kein Anliegen für das Hauptziel eines (meines Erachtens:) JEDEN Menschen, nämlich ein glückliches Leben zu führen. "Gutes Leben" wird aus­schließ­lich gesellschaftlich und wirtschaftlich definiert, "geistig gesund" und "glücklich sein" haben in ihrer Definition keinen Platz.

Als Jugendlicher war ich zur Einsicht "nicht für die Schule, fürs Leben lernen wir" ge­kom­men. Von der Psychologie und der Kirche fühlte ich mich auch mal betrogen, verraten, aber das waren "private Angelegenheiten" und nichts "Gesetzliches" wie die Schule.

Im 28. Lebensjahr wusste ich, dass ich "für die Wirtschaft, nicht fürs Leben" gebildet worden war. Doch damit will ich die "anbahnenden Leistungen der Schule" für meinen beruflichen Stolz nicht im geringsten mindern! Gewiss: Ich hatte sehr großes Interesse an den Dingen, mit denen ich meinen Beruf bestreiten wollte, und die Schule stillte meinen Wissensdurst bestens.

Mein Interesse an menschlicher Kommunikation, Partnerschaft und Ehe (und, wenn man es unverblümt will, an Sexualität) war jedoch kaum geringer, aber da war niemand, der mich gelehrt hätte. Und ich war ganz gewiss nicht der einzige mit dieser Not!

Wer nicht selbst für fundiertes Wissen in Bezug auf ein glücklich geführtes Leben sorgt, wird bestenfalls ein durchschnittlich glückliches Leben (und "durchschnittlich glücklich" heißt so gut wie "gerade noch erträglich") führen. Dieser Lebensabschnitt brachte mich zum Entschluss und diesen zur Reife, mich selbst einschlägig zu bilden.

Ich danke herzlich für Ihr Interesse und Ihren Besuch und
wünsche Ihnen das Beste!
Helmut W. Karl

Copyright Helmut W. Karl © 2015


Zum Titelbild: Wasser und der weite Horizont bilden gewisser Maßen das Sinnbild für alle Artikel in dieser Sait.

Der Slogan "Geisteshaltung 2.0": In Anlehnung an den Brauch, im Web Entwicklungs­ver­sionen wie z.B. "Web 2.0" anzuführen, steht diese scherzhafte Floskel für die Idee, unser gei­stiges Bewusstsein durch neue Betrachtungen und Überlegungen zu erneuern und aufzufrischen.

Das Motto "Frischer Geist in alte Flaschen" geht auf ein sehr nettes Büchlein "Der Geist in der Flasche" zurück, in dem sich "der Geist" die bewegende Frage stellt "Bin ich eine Flasche oder hab' ich eine?" Mein Gedanke dazu war: Rüttle den Geist, der sich als Flasche sieht, auf und gib ihm ein frisches Leben!

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Copyright dieser Seite Helmut W. Karl (Impressum), Text publiziert 23Feb2015 & letzte Änderung: 04Mai2015.