Helmut W. Karl: Portrait

 Helmut W. Karl

Frischer Geist in alte Flaschen

Jung, unerfahren, dennoch erwachsen

18. bis 28. Lebensjahr

Mit meiner geistigen Entwicklung und der gründlichen Berufsausbildung war ich für meine Rolle im Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg bestens gerüstet. Ich fand mich schnell zurecht, war an allen Aufgaben interessiert und hatte "meine Grundlagen" gut genug im Griff, dass ich beruflich stetig aufstieg. Aufstieg gab es nicht bloß im Hinblick auf anspruchsvoller Aufgaben, sondern auch in der Höhe des Einkommens. Es ging mir gut.

In dieser Zeit war auch mein geschlechtliches Interesse voll erwacht. Mit knapp 23 verliebte ich mich in ein Mädchen, das später meine Frau werden sollte. Mir kam nie der Gedanke, dass ich in dieser Hinsicht "ungebildet" sein könnte, oder dass ich vielleicht auf unbrauchbare Informationen gebaut hätte. Nach fast vier Jahren "erweiterter Brautzeit" heirateten wir und gründeten ein Jahr später mit der Geburt unserer Tochter eine Familie.

Fürs Leben ungebildet ausgebildet

Auf der Grundlage, die mir "kulturell" übermittelt worden war, hatte ich mich für die Ehe entschieden. "Du musst deiner Familie ein sicheres Auskommen bieten können, das ist das Wichtigste. Alles andere wird sich finden, wenn du Frau und Kinder liebst und für sie sorgst". - Ja, ich verfügte über ausreichendes Einkommen, war fleißig, sparsam und treu, und ich liebte meine Frau und unser Kind. Meine Familie war gut versorgt, schon im Jahre 1968 stand ein Zweitauto für meine Frau auf dem Parkplatz.

Wie sich erwies, waren dies nicht alle erforderlichen Grundlagen für eine glückliche Ehe und für ein glückliches Leben. Ich war nicht dumm, aber heute kann ich sagen, dass ich in Sachen Ehe und Familiengründung nicht nur bloß "zu wenig gelernt" hatte. Nein, ich hatte auf einem riesigen Haufen ScheiBe (man verzeihe mir den Tippfehler!) von unbrauchbaren "Wissen" gesessen.

Der größte Teil meines "Wissens" stammte aus den Schulen und (konfessionellen) Inter­naten meiner "Laufbahn". Was wusste ich über das Wesen einer Frau? Aus der Erfahrung meiner Ehe muss ich sagen: Nichts, gar nichts! Und das, was ich gelehrt worden war, erwies sich als gänzlich unbrauchbar und irreführend. Was wusste ich über Geschlechts­leben oder Familie? Außer ideologischem Schöngerede und wirtschaftlichen Binsen­weis­heiten nichts.

Der Aufgabe als Ehemann, meine Frau als Ganzes zu verstehen, war ich nicht gewachsen, obwohl wir die "Brautzeit" recht gut gemeistert hatten. Zumindest ich, im Unterschied zu meiner Frau, war sicher, dass es eine gute Ehe werden würde.

Am Ende hat mich diese damals schier unlösbare Aufgabe in eine handfeste "Midlife­crisis" geführt: Meine Familie gab es nicht mehr, mein Beruf zählte mir nichts mehr, denn er schien mich meiner Familie beraubt zu haben. Erst als ich erkannte, dass ich zwar eine sehr gute (Berufs-) Ausbildung erhalten hatte, aber in menschlich-geistigen Dingen völlig ungebildet und beträchtlich verbildet war, verstand ich, dass Beruf und Familie kein Konf­likt sein müssen.

Lesen Sie die ganze Geschichte hier: Jung, unerfahren und dennoch erwachsen.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihren Besuch,
Helmut W. Karl

Copyright Helmut W. Karl © 2016
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Zum Titelbild: Wasser und der weite Horizont bilden gewisser Maßen das Sinnbild für alle Artikel in dieser Sait.

Der Slogan "Geisteshaltung 2.0": In Anlehnung an den Brauch, im Web Entwicklungs­ver­sionen wie z.B. "Web 2.0" anzuführen, steht diese scherzhafte Floskel für die Idee, unser gei­stiges Bewusstsein durch neue Betrachtungen und Überlegungen zu erneuern und aufzufrischen.

Das Motto "Frischer Geist in alte Flaschen" geht auf ein sehr nettes Büchlein "Der Geist in der Flasche" zurück, in dem sich "der Geist" die bewegende Frage stellt "Bin ich eine Flasche oder hab' ich eine?" Mein Gedanke dazu war: Rüttle den Geist, der sich als Flasche sieht, auf und gib ihm ein frisches Leben!

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Verantwortlich: Helmut W. Karl (Impressum), publiziert am 29Apr2016 & letzte Änderung: 12Mai2016.