Helmut W. Karl: Portrait

 Helmut W. Karl

Frischer Geist in alte Flaschen


Die Krise der Lebensmitte

26. bis 32. Lebensjahr

In meinem Beruf, der vor allem genau Beobachtung, und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erfassen, zu analysieren und daraus korrekte Schlussfolgerungen zu ziehen verlangte, war ich recht erfolgreich. Fast im gleichen Maß, wie mein Ansehen, meine Position und mein Einkommen stieg, verschlimmerte sich mein familiäre Lage, was mich psychisch, mental und spirituell stark belastete.

(Anmerkung zu "psychisch, mental und spirituell": Mit "psychisch" meine ich mein Seelenleben betreffend, mit "mental" meine ich meine charakterliche Sinnes- und Denkweise betreffend und mit "spirituell" meine ich mein Bewusstsein als geistige Existenz betreffend.)

Meine analytischen Fähigkeiten "sagten" mir zwingend, dass unser Problem auf einer Ebene lag, die sich den Naturwissenschaften entzog. Ein Hausarzt, den ich wegen körperlicher Probleme konsultierte hatte, empfahl mir, mich einem Psychiater anzu­ver­trauen, denn er vermute "seelische Ursachen". Ziemlich barsch wunderte ich mich, ob er mich denn für verrückt halte? Nein, dies natürlich nicht, er könne keine Krankheit diagnostizieren, denn solche Beschwerden seien die Domäne der Psychiatrie.

Soweit ich mich zurück erinnern konnte, stand Psychiatrie immer in Verbindung mit Geistesgestörtsein im Gespräch, und dies bedeutet so gut wie immer: Unheilbar. Ich kannte niemanden, der von einer Geisteskrankheit geheilt worden wäre, hatte aber von vielen gehört, die zeitlebens in der "Psychiatrie" versorgt wurden. Nein, das wollte ich auf keinen Fall!

In und aus der Krise lernen

Folgerichtig suchte ich, meinem sprachlichen Verständnis gemäß, in der Psychologie Ant­worten auf meine Fragen. Ich verschlang jedes Buch, dessen ich habhaft werden konnte. Manchmal fühlte ich mich, als müsse ich einer Spezies angehören, die von dieser Wissenschaft noch nicht entdeckt worden war.

Vieles, was mir als ganz und gar logische Sache schien, wurde vom einen oder anderem Autor in einer Weise gedeutet, als sei es an der Grenze zum Perversen. Schließlich überwand ich meine anfängliche Aversion gegenüber der Psychoanalyse und las auch Freud, den Vater der modernen Psychoanalyse. Bis dahin war er mir "viel zu hoch" erschienen. Mir war bewusst, dass ich primär darunter litt, meine Frau ("geschlechtlich") in so vielen Facetten nicht zu verstehen, fand aber die Freudsche Auslegung ("sexuell") derart absurd, dass ich mich bald anderen Autoren zuwandte.

Insgesamt machte ich in diesen Jahren in Büchern eine geistige Reise quer durch diese Welt, von Europa über Amerika in den Nahen und Fernen Osten. Vieles sprach mich an, vieles bereicherte mich, vieles probierte ich aus, und legte es wieder ab.

Nichts traf für mich in meinem Selbstverständnis rundherum zu. Je weiter mein Horizont mir schien, desto geringer wurde mein Vertrauen in "unsere Geisteswissenschaften".

Wie konnte ich meine Ehe, meinen Beruf, meine Familie und mein "spirituelles Bewusst­sein" unter einen Hut bringen? Es musste mir gelingen!

Lesen Sie die ganze Geschichte hier Krise der Lebensmitte

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihren Besuch,
Helmut W. Karl

Copyright Helmut W. Karl © 2016
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Anmerkung: In diesem Lebensabschnitt unternahm ich einige intensive Studien, die maßgeblichen Einfluss auf meine Sicht der Dinge, der Ereignisse und des Lebens ins­ge­samt ausübten. Die Schilderung meiner Lebensgeschichte wäre unvollständig, würde ich diese Einflüsse nicht ebenso darlegen, wie den Verlauf meines Lebens. Um der klaren Struktur Willen habe ich aber beschlossen, diesem Bereich einen eigenen Artikel "außer­halb der Reihe" zu widmen, und stelle diesen interessierten Lesern (beiderlei Geschlechts) hier zur Lektüre bereit.


Zum Titelbild: Wasser und der weite Horizont bilden gewisser Maßen das Sinnbild für alle Artikel in dieser Sait.

Der Slogan "Geisteshaltung 2.0": In Anlehnung an den Brauch, im Web Entwicklungs­ver­sionen wie z.B. "Web 2.0" anzuführen, steht diese scherzhafte Floskel für die Idee, unser gei­stiges Bewusstsein durch neue Betrachtungen und Überlegungen zu erneuern und aufzufrischen.

Das Motto "Frischer Geist in alte Flaschen" geht auf ein sehr nettes Büchlein "Der Geist in der Flasche" zurück, in dem sich "der Geist" die bewegende Frage stellt "Bin ich eine Flasche oder hab' ich eine?" Mein Gedanke dazu war: Rüttle den Geist, der sich als Flasche sieht, auf und gib ihm ein frisches Leben!

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Verantwortlich: Helmut W. Karl (Impressum), publiziert am 29Apr2016 & letzte Änderung: 12Mai2016.